Mandate
Als ausserparlamentarische Kommission initiiert der SWR zu Beginn jeder Amtsperiode sein eigenes Arbeitsprogramm und erstellt Studien und Empfehlungen für seine Anspruchsgruppen. Dazu gehören der Bundesrat, das Parlament, die Bundesverwaltung, kantonale Behörden und die BFI-Partner wie die Akademien, swissuniversities, der ETH-Rat, Innosuisse und der Schweizerische Nationalfonds.
Zusätzlich zu den selbstinitiierten übergreifende Themen überprüft der SWR im Auftrag des Bundes periodisch die schweizerische Forschungs- und Innovationspolitik. Zu diesem Zweck führt er Evaluationen, Begutachtungen von Mehrjahresplänen und Wirkungsanalysen durch. Der SWR kann sowohl aus eigener Initiative als auch im Auftrag des Bundesrates oder des Eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF zu einzelnen Vorhaben oder Problemen im BFI-Bereich Stellung nehmen. Diese Aufgaben sind im Bundesgesetz über die Förderung der Forschung und der Innovation festgelegt.
- Begleitevaluation des NFP-Piloten
- Evaluation des Instruments zur Förderung von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung
- Doktorierende in der Schweiz: Anzahl, Rahmenbedingungen und Perspektiven
- Strengthening research collaboration between universities of applied sciences and cantonal universities
- Evaluation Innosuisse Portfolio
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Markus Kern (Vice-Chair)
SWR-Geschäftsstelle: Sven Hug (Project lead), Lukas Zollinger (Deputy Project lead)
Zeitrahmen
01.01.2025 - 31.12.2026
Publikation Q2/2027
Das SBFI erprobt ein Verfahren zur Lancierung von Nationalen Forschungsprogrammen (NFP) nach dem Top-down-Prinzip. In diesem Pilotprojekt werden NFP-Themen auf der Grundlage politischer und administrativer Prioritäten festgelegt. Dieses Verfahren ergänzt das etablierte Bottom-up-Verfahren, bei dem Themen auf der Basis wissenschaftlicher Initiativen bestimmt werden. Der SWR führt im Auftrag des SBFI von Januar 2025 bis Dezember 2026 eine Begleitevaluation des Pilotprojekts durch. Dabei überprüft der SWR, ob die vier gesetzten Ziele «Vereinfachung», «Verkürzung», «Flexibilität» und «Transparenz» erreicht werden. Darüber hinaus erarbeitet der SWR Vorschläge zur weiteren Optimierung des Verfahrens. Der SWR beurteilt die Zielsetzung des Pilotprojekts sowie das Engagement der beteiligten Akteure – insbesondere des SBFI, des SNF und des Koordinationsausschusses Ressortforschung – als positiv. Es zeichnet sich jedoch ab, dass die angestrebten Ziele aufgrund der engen rechtlichen Rahmenbedingungen nur schwer zu erreichen sind.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Jane Royston (Vice-Chair), Susanna Burghartz, Jane Royston, Sophie Martin, Christiane Pauli-Magnus, Jean-Marc Triscone, Gabriel Aeppli, Laurent Sciboz
SWR-Geschäftsstelle: Sven Hug (Project lead), Sophie Girardin (Deputy Project lead)
Mandat
Mandat an: Der SWR hat bei Prof. Dr. Sandrine Baume und Dr. Henri-Pierre Mottironi (Centre de droit public, Université de Lausanne) eine Studie in Auftrag gegeben, um die Genese von Artikel 15 FIFG sowie seines Vorläufers, Artikel 16 des Forschungsgesetzes (FG), zu beleuchten.
Zeitrahmen
31.03.2025 - 31.03.2026
Publikation Q2/2027
Im Auftrag des SBFI evaluiert der SWR bis im Frühling 2026 das Instrument zur Förderung von Forschungseinrichtungen von nationaler Bedeutung (Art. 15 FIFG). Im Zentrum der Evaluation stehen vier Themenbereiche: das Instrument im Kontext der Schweizer Forschungs- und Innovationslandschaft, die Förderkategorien, die Förderkriterien sowie die Förderdauer. Aus Sicht des SWR verfügt der Bund mit Artikel 15 FIFG über ein wirkungsvolles Instrument, mit dem er Institutionen ausserhalb der Hochschulen direkt und flexibel fördern kann. Damit können Impulse in prioritären Bereichen gesetzt, das Forschungs- und Innovationssystem weiterentwickelt und die Koordination auf nationaler Ebene gestärkt werden. Das Förderinstrument geniesst in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung und Umsetzung eine hohe Akzeptanz und Unterstützung in der Schweizer Forschungs- und Innovationslandschaft, der Wirtschaft und der Politik. Trotz der hohen Akzeptanz besteht Weiterentwicklungspotenzial. Der SWR empfiehlt deshalb unter anderem, den zentralen Begriff der nationalen Bedeutung zu konkretisieren. Damit kann die Kohärenz des Förderportfolios erhöht und die nationale Wirkung verstärkt werden.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair), Dominique Foray, Jean-Marc Triscone
SWR-Geschäftsstelle: Sophie Girardin (Project lead), Adèle Gaveau (Deputy Project lead)
Zeitrahmen
01.04.2025 - 31.03.2026
Publikation Q2/2026
À la demande de la Conférence suisse des hautes écoles (CSHE), le CSS a analysé l’évolution du nombre de doctorants en Suisse entre 2010 et 2024, les conditions de réalisation des doctorats et la demande de titulaires d’un doctorat sur le marché du travail. L’analyse du CSS se base sur des données de l’Office fédéral de la statistique et sur des entretiens menés avec cinq hautes écoles universitaires (HEU). Le nombre de doctorants est en hausse, avec une augmentation de 29 % entre 2010 et 2024. Cependant, cette hausse est proportionnelle à celle du nombre d’étudiants et de professeurs dans les HEU suisses. Les HEU sont en mesure de faire face à cette augmentation tout en garantissant de bonnes conditions d’emploi et un encadrement de qualité à leurs doctorants. Enfin, les doctorants sont très demandés sur le marché du travail, avec des taux de chômage inférieurs à ceux des personnes ayant obtenu un diplôme de bachelor ou de master, ainsi qu’à ceux de la population suisse en général. Le rapport du CSS conclut donc que le système suisse des hautes écoles ne produit pas trop de doctorants.
Arbeitsgruppe
SWR: Dominique Foray (Chair), Laurent Sciboz (Vice-Chair), Christiane Pauli-Magnus, Jane Royston, Bryn Roberts
SWR-Geschäftsstelle: Adèle Gaveau (Project lead), Sven Hug (Deputy Project lead)
Mandat
Mandat an: Franz Barjak, Fabian Heimsch, Christine Böckelmann.
Zeitrahmen
01.09.2024 - 31.05.2026
The SSC is conducting a project focused on the organization, functioning, and future of research collaborations between the different Swiss universities of applied sciences (UAS). The SSC aims to better understand the place of UAS within their regional innovation ecosystems, from the perspective of their collaborations with their research partners. More specifically, the SSC investigated the research collaborations between the UAS and the other types of higher education institutions, i.e., cantonal universities, and the ETH domain, based on the funding data from the Swiss National Science Foundation (SNSF) and Innosuisse.
Arbeitsgruppe
SWR: Sabine Süsstrunk (Chair)
SWR-Geschäftsstelle: Joël Graf (Project lead), Adèle Gaveau (Deputy Project lead)
Zeitrahmen
27.02.2025 - 27.02.2026
Im Auftrag des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) evaluierte der SWR das Portfolio der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse. Grundlagen waren eigene Analysen des SWR, eine Selbstbeschreibung von Innosuisse sowie zwei externe Mandate: Prof. Dr. Andreas Lienhard von der Universität Bern analyiserte die rechtlichen Grundlagen von Innosuisse, während Technopolis Wien eine Einordnung in die internationale Innovationslandschaft vornahm. Schliesslich kam es im September 2025 zu einem Workshop zwischen Vertretenden von Innosuisse und der Arbeitsgruppe des SWR, unter der Leitung seiner Präsidentin Prof. Sabine Süsstrunk. Auf dieser Basis identifizierte der SWR Lücken, Komplementaritäten und Überlappungen zwischen dem Innosuisse-Portfolio und anderen Instrumenten der Innovationsförderung. Daraus resultierten wiederum Empfehlungen zuhanden des SBFI. Der Evaluationsbericht wurde am 27. Februar 2026 dem SBFI übergeben. Die Publikation ist für Mai 2026 vorgesehen.